#070 Moodboards

Während der letzten Wochen meines Praktikums habe ich für einige meiner Freunde ein sogenanntes Moodboard entworfen, wie ihr zukünftiges Schlafzimmer einmal aussehen könnte.

Ein Moodboard besteht aus verschiedenen Fotos, die zu einer Collage zusammengebastelt werden, um die Stimmung des zu möblierenden Zimmers darzustellen. Diese Fotos können verschiedenste Gegenstände sein, entweder ausgesuchte Möbelstücke, die in das Zimmer gebaut werden sollen oder einfach ein kleines Blumenstillleben, das aber genau die richtige Farbpalette wiedergibt.

 

In diesem Fall habe ich die Persönlichkeiten und Farbvorlieben meiner Freunde als Vorbild für die Raumgestaltung benutzt, um daraus Einrichtungsstile abzuleiten.

 

Das erste Moodboard ist für eine Freundin, die „Bunt“ als ihre Lieblingsfarbe bezeichnet und ein Zimmer gebrauchen kann, das genug Gemütlichkeit hergibt, um darin Abende lang auf dem Bett zu liegen und mit Freunden zu telefonieren.  Sie trägt gerne bunte Holzketten, Hosen mit Röcken kombiniert und macht leidenschaftlich gern Sport und Musik.

Der Stil ist eine Mischung als Boho und rustikalem Landhausstil.

Gesa Bedroom Board2

 

Das zweite Board ist für eine Freundin, die eher schlichte Eleganz und geometrische Formen als ihren Stil bezeichnen würde. Sie trägt oft schwarz, blau oder weiß, doch wenn es um die Wahl eines Stiftes oder einer Spielfigur geht, dann gibt es nur eine einzige Möglichkeit: Pink! 😀

Mode ist eine ihrer großen Leidenschaften, daher braucht das Zimmer natürlich einen großen Kleiderschrank und als angehende Modedesignstudentin auch eine Schneiderpuppe.

Im Moment malt sie viel an einer Hojskole in Dänemark und wie ich finde sehr gut, daher sind die beiden Bilder an der Wand von ihr.

Maria2

 

Das dritte und letzte Moodboard ist für eine Freundin, die sehr eng mit der Natur verbunden ist. Sie wohnt relativ abgelegen am Meer, macht gern lange Spaziergänge durch den Wald und kann einem zu jeder Pflanze sagen, wie sie heißt. Sie hält selbst Hühner und trocknet ihre eigenen Kräutertees. Deshalb habe ich für ihr Zimmer hauptsächlich Naturtöne und teilweise auch Upcycling Möbel ausgesucht. Außerdem ist Musik sehr wichtig für sie und deshalb darf ihre neuste Errungenschaft Ohana, die Ukulele, und ihre Bratsche natürlich nicht fehlen.

 

Karo2

 

Johanna Menke, 02.06.15

Innenarchitekturpraktikantin und Gastautorin

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